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Glutenfrei – was muss ich hier beachten?

 

 

In der Sendung „Inas Nacht“, moderiert von Ina Müller, ẁar als prominenter Gast der Sänger Marius Müller-Westernhagen.

Das Video aus der Mediathek.

Er betonte, dass er glutenfrei esse. Abends es besser wäre kein Brot, keine Kartoffeln und keinen Reis zu essen, weil das Gluten (dieses Klebereiweiß) einen ungünstigen Einfluss auf unser Gehirn hat, es begünstigt Alzheimer.

Er motivierte mich, mich mit diesem Thema einmal zu beschäftigen.

Da sollte man sich doch überlegen, ob es Alternativen gibt!

So informierte ich mich erst einmal, wo Gluten enthalten sind, oder in welchen Lebensmitteln es sich versteckt.

In Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern, oder in Fertiprodukten wie Gnocchis, Kartoffelerzeugnissen (Kloßteig, Knödel oder Chips), Pizza. Auch bei fertigen Müslimischungen sollte man aufpassen. Beachtung muss auch auf das Andicken von Soßen, bei panierten Gerichten oder auf die Zusatzstoffe (Geschmacksverstärker) geschenkt werden. Sogar in Bier ist Gluten enthalten.

Oh, oh, da kommt keine Freude auf, bei so vielen Lebensmitteln ist Gluten enthalten. Weizenmehl hatte ich ja schon weggelassen und auf Dinkelmehl, die Urkornsorten und Buchweizenmehl umgestellt. Buchweizenmehl ist glutenfrei.
Es wird wirklich schwieriger, wenn man komplett auf Gluten verzichten möchte.
Die mir lieb gewordenen Zutaten zur Hauptspeise, wie Quinoa, Amaranth und Hirse sind glutenfrei.

Da ja die Kartoffel auch glutenfrei ist und ich sie wegen der hohen Kohlenhydratwerte weniger gegessen habe, stelle ich fest, dass gerade sie, niedrige Werte hat.
Verschiedene Beilagen einmal gegenübergestellt:

100g, gekocht Kohlenhydrate
Kartoffeln 15 g
Buchweizen 22 g
Quinoa 20 g
Reis 24 g
Hirse 22 g
Amaranth 19 g
Nudeln 26 g
Nudeln, glutenfrei 50 -80 g

Mein Fazit, glutenfrei ist aber nicht automatisch ohne Kohlenhydrate, die reinen Kalorien-Bomben!

Ich wollte gern das Thema „Glutenfrei“ einmal mit erwähnen, jedoch für Krebserkrankte und die, die sich in der Prävention befinden, ist es weniger geeignet, da auch wichtige Mineralien in manchen Produkten fehlen und die hohen Kohlenhydratwerte nicht gut sind. Besser geeignet für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.

Für das weniger „Brot-Essen“ am Abend, da bin ich auch dafür.
Denn die verschiedenen Brotsorten haben Kohlenhydratwerte pro 100 g von 41 g (Vollkornbrot) bis Knäckebrot (66 g).
Ich mache mir gern in der Woche ein Ofengemüse mit Leinölquark oder auch eine schöne Portion Champignons mit Möhre, Knoblauch und Zwiebel, ebenfalls serviert mit Leinölquuark.

 

 

Aber aufpassen kann man schon, dass man nicht so viel Gluten zu sich nimmt. Indem man andere Lebensmittel weglässt.

  • Pommes und Chips, Frittiertes
  • Kartoffelpürree (Fertigprodukt)
  • Fertigsuppen und Soßen
  • verschiedene Gewürzaromasalze
  • mit Mehl panierte Lebensmittel
  • Joghurt mit glutenhaltigen Getreidesorten
  • Schokolade mit Keks, Crisp oder Waffeln
  • geröstete Nüsse
  • Malzgetränke
  • Wurst

 

 

 

 

 

 

 

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